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CORDES Tunesisch häkeln

Tunesisch im Trend-Design. 30 Lieblingstücke häkeln: Kleidung, Accessoires, Wohn-Deko, in der besonderen Maschenoptik, in schönen Mustern und Farben
Artikelnummer: 978-3-8410-6590-2
CHF 23.90
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Das Besondere am Tunesischen Häkeln sind die lange Häkelnadel und die vielen Variationsmöglichkeiten, die durch verschiedene Muster und Farben entstehen. Je nach Wahl der Nadel und des Garns wird die Struktur fest oder leicht und weich. So ist diese Technik sowohl für Kleidung und Accessoires als auch für Wohn-Deko geeignet, vom Poncho über die Clutch bis zum Tischset. Viele der gezeigten Muster sind einmalig, wie zum Beispiel das Zickzackmuster oder die Schottenkaros. Mit 30 Projekten für Anfängerinnen und Häkelprofis.

Portrait

Pernille Cordes ist Strick- und Häkeldesignerin, Autorin, Tudor und Inhaberin von Englegarn und ist von Ihrem Beruf begeistert.

Gehäkelte Objekte sind allgemein erst seit dem 19. Jahrhundert bekannt. (Stricken, die Handarbeitstechnik mit zwei glatten Nadeln, ist sehr viel älter.) Wer schon einmal Frauen in einem anderen Land beim Stricken oder Häkeln gesehen hat, weiß, dass es für beide Methoden ganz unterschiedliche Gewohnheiten gibt beim Führen des Fadens um die Finger oder beim Halten der Nadeln.

Beim tunesischen Häkeln aber geht es um etwas anderes, eine grundlegend andere Technik nämlich: Tunesisch gehäkelte Stücke sehen ähnlich aus wie gestrickte. Der Effekt entsteht, weil eine längere Häkelnadel verwendet wird („Teppichhäkelnadel“) oder eine, die an jedem Ende einen Haken hat. Man nennt diese Technik auch Sträkeln (ein Kofferwort aus Häkeln und Stricken). Besonders gut eignet sich die Methode zur Herstellung von dekorativen Teilen, die besonders stabil sein sollen, z. B. Platzsets, kleinere oder größere Decken, Teppiche. In den USA werden bunte Häkeldecken als „Afghan crochet“ bezeichnet, auch im deutschen Sprachraum spricht man manchmal von „tafghanischem Häkeln“. Für die Wortherkunft hilft uns das nicht weiter – Tunesien und Afghanistan sind gegografisch sehr weit voneinader entfernt.

Die Wortherkunft bleibt also ungeklärt. Immerhin gibt es umgekehrt Techniken zum Häkeln von Spitzen, die sich geografisch genauer zuordnen lassen: Oya oder auch Dantel wird die türkische Kunst der feinen Häkelspitze genannt. Diese

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Produktspezifikation
SpracheDeutsch
KategorieHäkeln
KategorieStricken-Kultur