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NORO MADARA

Hersteller: Noro
Madara bedeutet gesprenkelt. Diese luxuriöse Woll-, Seiden- und Alpakamischung von Noro enttäuscht nicht. Die Farben sind lebendig und wunderbar, mit einer sehr geschmackvollen Tweed-Optik aufgrund des doppelten Färbeprozesses, der die Basis-Multifarbe durchscheinen lässt. Eine wunderbare Ergänzung zu Noro!
Artikelnummer: NOMADARA
CHF 22.50
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Das Standardgarn MADARA von Noro für die kalte Jahreszeit wird auf einem 100 Gramm Knäuel von 199 Meter geliefert. Zu stricken mit einer Nadel 4.5mm - 5.5mm, die Maschenprobe 10cm entsprechen 16-20 Maschen, Damen 40 benötigen ca. 600 Gramm. Die Wolle setzt sich aus 60% Wolle, 30% Seide und 10% Alpaka  zusammen. Dieses Standard-Garn besteht zu 100% Naturfaser und wird mit Handwäsche gepflegt.

Als reine Schurwolle darf nur Wolle bezeichnet werden, die ausschließlich durch die Schafschur von lebendigen Tieren erworben wurde. Sie gilt als Wolle von besonders hoher Qualität.

Alle tierischen Fasern, die in den Garnen verwendet werden, stammen aus zertifizierten Bio-Betrieben, aus internationalen Quellen wie Australien, den Falklandinseln und Südafrika. Noro ist persönlich damit beschäftigt, alle Aspekte der Produktion zu untersuchen, vom Besuch der Tierfarmen über die Überprüfung der verwendeten Maschinen bis hin zu Beschränkungen der Färbeprozesse, um möglichst umweltfreundliche Produkte zu erhalten

Seide zeichnet sich durch ihren Glanz und ihre hohe Festigkeit aus und wirkt isolierend gegen Kälte und Wärme. Sie kann bis zu einem Drittel ihres Gewichtes an Wasser einlagern. Seide neigt wenig zum Knittern. Auf Seidenstoffen werden besonders brillante Farben erzielt. Empfindlich ist Seide gegenüber hohen Temperaturen, Abrieb und Wasserflecken.

Seide (von mittellateinisch seta) ist ein tierischer Faserstoff. Sie wird aus den Kokons der Seidenraupe, der Larve des Seidenspinners, gewonnen. Seide ist die einzige in der Natur vorkommende textile Endlos-Fasern und besteht hauptsächlich aus Protein. Sie kommt ursprünglich aus China und war eine wichtige Handelsware, die über die Seidenstrasse nach Europa transportiert wurde. Neben China, wo heute noch der Hauptanteil produziert wird, sind Japan und Indien weitere wichtige Erzeugerländer, in denen der Seidenbau betrieben wird.

Da die meisten Seidenraupen sich von den Blättern des Maulbeerbaumes ernähren, wird  von Maulbeerseide gesprochen. Es gibt aber auch Seidenraupen, wie z. B. die des Japanischen Eichnblattspinners (Antheraea yamamai), die sich von Eichenblätter ernähren. Um Qualitätsseide zu erhalten, müssen Seidenraupen unter besonderen Bedingungen aufgezogen werden.Um die Seide vom Seidenleim (Sericin, auch Seidenbast) zu befreien, der auch Träger der gelben und anderen Färbungen ist, wird sie in Seifenwasser gekocht und erscheint rein weiß. Diesen Vorgang nennt man Entschälen oder Degummieren. Die Seidenfäden werden durch das Kochen dünner, geschmeidiger und glänzender. Anschließend wird die Seide häufig noch chemisch weiter veredelt. Durch das Entfernen des Seidenleims wird der Faden leichter, das wird teilweise durch das Hinzufügen von Metallsalzen (meist Zinnverbindungen) ausgeglichen. Durch Schwefeldioxid wird die Seide gebleicht.

Die Alpaka-Faser ist eine weiche, seidig-glänzende Naturfaser. Im Vergleich zur Schafswolle ist sie wärmer, feiner und sie besitzt einen geringeren Fettgehalt. Die gesamte Verarbeitung der Alpaka-Faser wie das Vorbereiten, Kardieren, Spinnen, Weben und weitere Veredelungsverfahren sind den Verfahren der Schafwollverarbeitung sehr ähnlich.

Das Alpaka (Vicuna paca) auch Pako, ist eine aus den südamerikanischen Anden stammende, domestizierte Kamelform, die vorwiegend wegen ihrer Wolle gezüchtet wird. Der Bestand an Alpakas in Peru liegt bei etwa 3,5 Millionen Tieren, was ca. 80 Prozent des weltweiten Bestandes ausmacht.In Europa wird Alpakawolle bisher eher wenig genutzt. Alpakas werden in Europa aufgrund ihres ruhigen und friedlichen Charakters auch in der tiergestützten Therapie eingesetzt.

Es gibt zwei Alpakatypen, das Huacaya und das Suri. Sie unterscheiden sich in der Struktur ihrer Faser: Das Huacaya-Alpaka hat eine feine, gleichmäßig gekräuselte Faser und einige Grannenhaare (Deckhaare), die möglichst fein sein sollten. Das Suri-Alpaka hingegen hat keine Kräuselung in der Faser, das Haar bildet gelockte, gerade Strähnen, die am Tier herabhängen. Dadurch wirken Suris oft schmaler als Huacayas. Wie bei allen Kamelen ist der Körperbau der Alpakas durch relativ langgestreckte, schlanke Beine, einen langen, dünnen Hals und einen kleinen, dreieckigen Kopf charakterisiert. Als Neuweltkamele haben sie keinen Höcker. Sie sind etwas kleiner als Lamas, mit einem Gewicht von etwa 55 bis 65 Kilogramm sind sie vor allem deutlich leichter, Hengste können jedoch bis zu 80 Kilogramm schwer werden. Die Farben der Tiere reichen von reinweiß über beige zu allen Braun- und Rotbrauntönen bis hin zu Grauabstufungen und tiefschwarz. Es gibt außerdem mehrfarbige, gescheckte Tiere in vielen Variationen.

Komme was wolle, kaufen sie Ihre Wolle im Online-Shop woll-laden.ch oder besuchen Sie uns im Woll-laden Burgdorf.
Barbara Züger, Woll-Laden Burgdorf und woll-laden.ch für Ihre Strickprojekte.

Produktspezifikation
Nadelstärke4½ mm
Nadelstärke5 mm
Nadelstärke5½ mm
Maschenprobe 1016 Maschen
Maschenprobe 1017 Maschen
Maschenprobe 1018 Maschen
Maschenprobe 1019 Maschen
Maschenprobe 1020 Maschen
SaisonHerbst / Winter
EffektSelbstmusternd
Material100% Naturfaser
Materialmit Schurwolle
Materialmit Seide
Materialmit Alpaka
Zusammensetzung60% Schurwolle
Zusammensetzung30% Seide
Zusammensetzung10% Alpaka
Damen 40600 Gramm
Gewicht100 Gramm
Lauflänge199 Meter
WaschenHandwäsche